Bewegung

Kampfsport

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Was ist Fechten?

Schrillifigur

Fechten ist ein sportlicher Zweikampf, der mit speziellen Waffen auf einer Fechtbahn ausgetragen wird. Die Wurzeln dieses Sports reichen bis weit in die Antike zurück. Er entstand aus dem kriegerischen Schwertzweikampf. Bereits im alten Griechenland und Rom wurden Fechtschulen errichtet. Heute ist der moderne Fechtsport sowohl Freizeit- als auch Wettkampfsport.

Das Grundziel beim Fechten ist „Treffen, ohne getroffen zu werden“. Es gibt drei verschiedene Waffen: das Florett, den Degen und den Säbel. Für die verschiedenen Waffen gelten verschiedene Trefferregeln. 

Wenn du dich für den Fechtsport interessierst, solltest du dich erst einmal gründlich informieren, bei Trainingsstunden zuschauen und dich mit Trainern und Schülern unterhalten. Fechtanfänger sollten nicht jünger als sieben bis acht Jahre alt sein, ein späterer Einstieg ist immer möglich.

Hast du dich entschieden, dann genügen für den Anfang ein Trainingsanzug und Turnschuhe. Die Anfängerfechtausrüstung wird meistens von Vereinen gestellt und besteht aus einer Übungswaffe, einer Maske, einer Fechtjacke und einem Handschuh.

Zunächst lernt ein Fechtschüler die sehr wichtige Beinarbeit. In Partnerübungen und in Einzelübungen werden die verschiedenen Bewegungsabläufe einstudiert. Das Wichtigste dabei sind ein korrekter Bewegungsablauf und eine saubere Ausführung der Aktionen. Am Ende eines Anfängerkurses gibt es meistens eine theoretische und eine praktische Prüfung. Und dann heißt es immer üben, üben, üben.

Wenn du später als Turnierfechter unterwegs bist, brauchst du folgende Ausrüstungsgegenstände: Fechthose, Fechtjacke, Strümpfe, Elektroweste, Maske, Handschuh, Körperkabel, Waffe und Waffentasche.

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