Ernährung

Ernährungstipps

Ich bin bei der AOK für Kinderfragen zuständig. Hier findest du viele spannende Fragen und Antworten zum Thema Ernährung. Klick an, was dich interessiert!

Wie taut man Lebensmittel richtig auf?

Jolinchen mit Kochtopf

Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Pizza, Kräuter, Brötchen und vieles mehr warten in den riesigen Tiefkühltruhen oder -schränken der Supermärkte. Ein Angebot, das nicht nur beste Qualität bietet, sondern auch Kochen kinderleicht macht: Verpackung aufmachen, rein in den Topf oder Ofen und ruckzuck ist das Essen fertig. Und trotzdem gibt es einiges, was man falsch machen kann.

Je nachdem, welches tiefgefrorene Lebensmittel du zubereiten möchtest, gibt es Folgendes zu beachten:

  • Zuerst solltest du genau lesen, welche Zubereitungshinweise der Hersteller auf der Verpackung gibt.
  • Gemüse, Kartoffeln, Kräuter oder Fertiggerichte wie Pizza oder Reisgerichte gehören unaufgetaut in den Topf oder Ofen. Das ist besonders bei Gemüse wichtig, weil beim An- oder Auftauen wichtige Vitamine verloren gehen würden.
  • Rohes Obst sowie Käse oder Kuchen hingegen musst du erst langsam auftauen, bevor du sie verzehren kannst.
  • Für Fleisch, insbesondere für Geflügel, gilt: Unbedingt aus der Verpackung nehmen und im Kühlschrank auftauen. Das dauert zwar länger, unter Umständen bis zu zehn Stunden, aber für deine Gesundheit ist es sehr wichtig. Rohes Fleisch birgt nämlich die Gefahr, unerwünschte Bakterien wie Salmonellen zu haben. Damit sich diese bei Zimmertemperatur nicht auch noch vermehren können, gehört Fleisch zum Auftauen in den Kühlschrank - am besten ausgepackt auf einem Teller, der danach sofort gespült wird. 
  • An- oder aufgetaute Lebensmittel solltest du sofort verarbeiten (innerhalb von maximal 24 Stunden).
  • Zum Schluss noch ganz wichtig: einmal Gefrorenes nicht wieder einfrieren! Bei Gemüse verschlechtert sich sonst die Konsistenz. Der Nährstoffgehalt kann ebenfalls sinken. Im Fleisch können sich in Zwischenzeit gefährliche Mikroorganismen bilden.
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