Körper

Erste Hilfe

Ich bin bei der AOK für Kinderfragen zuständig. Hier findest du viele spannende Fragen und Antworten zum menschlichen Körper. Klick an, was dich interessiert!

Warum klebt man Pflaster auf Wunden?

Jolinchen mit Daumen hoch

Auf kleinere, blutende Wunden gehört ein Pflaster, damit keine Keime oder Bakterien in die Wunde eindringen können. Allerdings kann es passieren, dass sich das Blut mit der sterilen, aber trockenen Wundauflage des Pflasters verklebt. Entfernt man das Pflaster dann zu früh, kann die Wunde wieder aufreißen. Dadurch können Narben entstehen.

Schnelle Heilung

Dabei ist die Medizin schon seit knapp 50 Jahren schlauer: Wissenschaftler entdeckten bereits 1962 das Prinzip der „feuchten Wundheilung“. Sie fanden heraus, dass eine Wunde viel schneller heilt, wenn sie von einer feuchten Umgebung umschlossen ist. Das liegt daran, weil sich die Zellen, die für die Wundheilung erforderlich sind, besser vermehren und wandern, wenn sie in einer feuchten Umgebung „arbeiten“ können. Neues Gewebe kann sich so schneller bilden und damit die Wunde wieder verschließen.

Wer also die Heilung einer Wunde beschleunigen möchte, sollte neben einem normalen Pflaster auch eine Wundheilcreme verwenden. Für unterwegs gibt es inzwischen sogar Pflaster zu kaufen, die bereits Heilsalbe enthalten.

Weg mit Kleberesten

Das Pflaster ist ab, aber Klebereste auf der Haut. Die bekommst du ganz leicht weg: Gib etwas Speiseöl aus der Küche auf ein Wattestückchen und reib damit die Klebereste weg. Das geht ganz einfach, ist völlig unbedenklich und tut nicht weh.

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