Gehirn und Nerven

Warum wird mir in der Achterbahn schlecht?

Jolinchen und Schrilli fahren Wildwasserbahn

Wenn du in der Achterbahn sitzt, melden deine Nerven deinem Gehirn, dass du still sitzt. Deine Augen hingegen sehen die vorbeirasende Fortbewegung und melden schnelle Fortbewegung. Das Gleichgewichtsorgan in deinem Ohr kommt mit den Kurven, Steigungen und der schnellen Geschwindigkeit nicht so schnell mit und sendet Meldungen an dein Gehirn, die mit denen der anderen Sinnesorgane nicht übereinstimme

Bewegungsschwindel

So kommen im Gleichgewichtszentrum deines Gehirns in sehr kurzer Zeit widersprüchliche Meldungen an. Dieses Datenchaos bewirkt, dass du dich nicht so schnell im Raum orientieren kannst, wie die Achterbahn fährt. Deine Nerven drehen durch und dir wird schlecht.

Nicht alle Menschen sind gleich empfindlich gegenüber diesem Bewegungsschwindel. Dabei spielt es eine große Rolle, mit welcher inneren Einstellung du an die Sache gehst. Wenn dir Achterbahnfahren wirklich Spaß macht, du dich mit Freude in die Kurven legst und keine Angst vor der Geschwindigkeit hast, passt sich dein Körper leichter an die unnatürliche Herausforderung an, als wenn du verkrampfst und hoffst, dass die Fahrt schnell vorüber ist.