Gehirn und Nerven

Wie entsteht eine Hirnblutung?

Jolinchen denkt nach

Sicher weißt du, dass unser Körper bis in die kleinste Ecke von Blutgefäßen (Adern) durchzogen ist. Genau, manchmal sagt man auch Adern dazu. In diesen Blutgefäßen fließt unser Blut. Es ist im Prinzip immer da und wird von unserem Herzen immer wieder durch den Körper gepumpt. Dabei kommt es in jeder ‚Runde’ durch den Körper auch an der Lunge und am Darm vorbei. Dort nimmt es Sauerstoff und Nährstoffe auf. Unser Körper braucht ja jede Menge davon, um daraus Energie für seine Organe zu machen und fürs Laufen, Springen, Schreiben,...

Transportmittel Blut

Natürlich braucht auch unser Gehirn Sauerstoff und Nährstoffe. Deshalb ist ja auch unser Gehirn mit Adern durchzogen. In jeder Sekunde unseres Lebens fließt also Blut durch die Adern im Gehirn und versorgt die Gehirnzellen mit allem, was sie so brauchen. Im Prinzip können wir 100 Jahre alt und älter werden, und noch immer gelangt über die Adern im Gehirn Sauerstoff und Nährstoffe zu den Gehirnzellen, ohne dass da was undicht wird und leckt. Vorausgesetzt natürlich, man lebt gesund und ‚pflegt’ seine Blutgefäße dadurch.

Versorgung wird unterbrochen

Eine Hirnblutung ist, wenn eine der Adern im Gehirn plötzlich platzt, also undicht wird. Das Blut fließt dann einfach irgendwohin, aber nicht mehr zu den Gehirnzellen, zu denen es eigentlich fließen sollte. Das ist etwa so, wie wenn ein Gartenschlauch platzt und das Wasser nicht mehr zu den Pflanzen kommt, sondern irgendwo im Rasen versickert. Und so wie die Pflanzen, die wegen des geplatzten Schlauchs kein Wasser mehr bekommen und eingehen, so sterben die Gehirnzellen ab, weil sie weder Sauerstoff noch Nährstoffe bekommen.

Du siehst, so eine Hirnblutung ist eine sehr ernsthafte Sache, an der man sogar sterben kann. Wenn es zu einer Hirnblutung kommt, muss deshalb natürlich sofort ein Arzt gerufen werden. Zum Glück kommt eine Hirnblutung recht selten vor, und bei Kindern schon mal so gut wie gar nicht.