Umwelt

Insekten

Ich bin bei der AOK für Kinderfragen zuständig. Hier findest du viele spannende Fragen und Antworten zum Thema Umwelt. Klick an, was dich interessiert!

Libellen, die turboschnellen Flugakrobaten

Foto: © Dominik Kron / WWF
Libelle

Libellen sind älter als die Dinosaurier: Sie leben bereits seit etwa 250 Millionen Jahren auf der Erde. Heute gibt es auf der Welt etwa 4.500 Arten, 78 davon in Deutschland.

Libellen sind für Menschen ungefährlich, sie stechen nicht, beißen nicht und sind nicht giftig. Die überschnellen Jagdflieger sind sehr nützlich, denn sie halten uns Menschen manche Mücke vom Halse.

Schillernde Flugakrobaten

Libellen sind Jäger, die ihre Beute im Flug fangen. Durch ihre riesigen vorgewölbten Augen – wie das Cockpit eines Hubschraubers – haben sie eine besonders gute Übersicht.

Und Libellen sind turboschnell: Mit maximal 40 bis 50 Stundenkilometer knallen die Jagdflieger auf ihr Beutetier – für beide ein gewaltiger Aufprall. Deshalb besteht ihre Brust aus schräggestellten Panzerplatten, die den Stoßdruck über den Körper verteilen und dafür sorgen, dass die Libelle nicht aus dem Gleichgewicht gerät.

Außerdem formt die Libelle rechtzeitig ihre Beine zu einem Fangkorb, was den Crash ebenfalls glimpflich ausgehen lässt – zumindest für die Libelle.

Die Prachtlibellen sind bei uns die Größten: Sie werden bis zu fünf Zentimeter lang. Unter den Vorfahren der Libellen gab es zu Urzeiten aber auch Brummer mit 70 Zentimeter Flügelspannweite.

Wie den Libellen geholfen wird

Viele Lebensräume der Libellen wurden besonders im letzten Jahrhundert großflächig vom Menschen trockengelegt. Bäche und Flüsse wurden begradigt. Deshalb setzen heute Naturschützer gezielt einst trockengelegte Gebiete wieder unter Wasser und lassen Bäche wieder frei fließen.

Wenn du wissen willst, wie Libellen sich vermehren, klicke auf www.young-panda.de.

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