Umwelt

Insekten

Ich bin bei der AOK für Kinderfragen zuständig. Hier findest du viele spannende Fragen und Antworten zum Thema Umwelt. Klick an, was dich interessiert!

Sind Ameisen wirklich fleißig?

Foto: Reinhold Hellmich/WWF
Waldameise

Ameisen sind Insekten und leben in riesigen Verbänden mit bis zu 20 Millionen Tieren – jedes kennt seine bestimmte Aufgabe. All diese Ameisen graben die Erde um, transportieren Nährstoffe, verbreiten Samen, fressen Schädlinge auf und haben dabei nur eines im Sinn: Sie wollen, dass ihr Staat, ihre Kolonie, weiterlebt. Dafür setzt sich eine Ameise mit Leib und Leben ein.

Ameisen gehören zu den artenreichsten Tiergruppen überhaupt. Weltweit gibt es rund 9.600 bekannte Arten, davon allein in Deutschland 111 verschiedene. 

Ameisen leben fast überall auf der Welt. Manche leben von Pflanzensamen oder Pilzen, die sie selber züchten. Andere von Spinnen, Raupen, Käfern, Fliegen und Grillen. Von denen Ameisen wiederum selbst gefressen werden können.

Königin, Soldatin und Arbeiterin

Jeder Ameisenstaat hat eine Königin, und nur die legt Eier. Die allermeisten Ameisen sind unfruchtbare Arbeiterinnen, die die Königin und ihre Eier pflegen. Dazu müssen sie jagen, sammeln, graben, spähen, schleppen und Gärten anbauen. Die Soldatinnen, größer als die Arbeiterinnen, verteidigen das Nest. Die Männchen haben ein faules Leben, sie müssen nur die Königin befruchten.

Starke Insekten

Ameisen können das sechs- bis zehnfache ihres Körpergewichtes schleppen. Ein Volk der Roten Waldameise in unseren Wäldern schafft an einem Tag bis zu 100.000 Beutetiere (Insekten und andere Kleintiere) ins Nest.

Nützlich für den Menschen

Die Rote Waldameise und andere mitteleuropäische Arten sind sehr nützlich, weil sie schädigende Insekten und tote Tiere vertilgen. Und sie graben sich durch die Erde. Dadurch belüften sie den Boden.

Weitere spannende Infos zu Ameisen und anderen Tieren findest du unter www.young-panda.de.

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