Jolinchen on Tour

Veranstaltungen

Ich bin bei der AOK für Kinder zuständig und setze mich für dich ein. Bei vielen AOK-Aktionen und Veranstaltungen bin ich für dich vor Ort und immer mittendrin!

Was macht eigentlich der Gesundheitsminister?

Jolinchen vor dem Bundesministerium für Gesundheit

Gesundheit ist sein Job. Hermann Gröhe ist Bundesgesundheitsminister in Berlin. Und Vater von drei Jungs zwischen 17 und 22 und einer 15-jährigen Tochter. Jolinchen, Vincent, Lena und Dustin aus der 7a des Paulsen-Gymnasiums Berlin-Steglitz sprachen mit ihm über seine Aufgaben.

Was machen Sie als Gesundheitsminister?

Als Gesundheitsminister kümmere ich mich darum, dass die Menschen in Deutschland möglichst gesund bleiben. Dazu gehört, dafür zu sorgen, dass alle wissen, wie man sich am besten gesund hält. Und wenn jemand krank ist, soll er so gut wie möglich versorgt werden – beim Arzt oder im Krankenhaus, im Pflegeheim und natürlich mit guten Medikamenten. Dafür erarbeiten wir im Ministerium Gesetze und Regeln.

Tun Sie etwas dagegen, dass sich so viele Kinder nicht gesund ernähren?

Mit meinem Freund Christian Schmidt, dem Minister, der sich um die Ernährung und die Landwirtschaft in Deutschland kümmert, führe ich eine Aktion durch, die Nationaler Aktionsplan „IN FORM" heißt. Wir wollen, das alle Menschen „in Form" sind, aber auch „informiert". Dabei geht es zum Beispiel um leckeres und gesundes Essen in der Schule, aber auch darum, dass die Schulhöfe so gestaltet sind, dass es Kindern Spaß macht, dort in der Pause zu toben.

Engagieren Sie sich auch gegen Tierquälerei?

Das Thema Tierschutz ist auch bei uns im Bundestag ganz wichtig. Tiere sollen artgerecht gehalten werden. So werden sie nicht so schnell krank und brauchen deshalb auch weniger Medikamente, wie zum Beispiel Antibiotika. Das ist nicht nur für die Tiere besser, sondern auch für die Menschen, die das Fleisch vielleicht später essen.

Was tun Sie für die Verbesserung der Hygiene im Krankenhaus?

Wir haben gute Krankenhäuser und eine gute Medizin in Deutschland. Aber auch gute Dinge können noch besser werden. Leider gibt es gefährliche Keime, die sehr ansteckend sind und gegen die es kaum Medikamente gibt. Deshalb muss aufgepasst werden, dass sich niemand mit solchen Keimen ansteckt. Hygiene ist da besonders wichtig. Dazu gehört zum Beispiel, dass sich alle Ärzte, Pfleger, Patienten und Besucher gründlich die Hände desinfizieren. Außerdem wollen wir, dass die Ärzte im Krankenhaus sofort Alarm schlagen, wenn sie einen Keim entdecken. Dann können die anderen Patienten schneller vor den Keimen geschützt werden. Und damit wir neue Medikamente bekommen, sprechen wir gerade mit Wissenschaftlern und Unternehmen, damit sie noch mehr forschen.

Das Interview wurde am 24. März 2015 in Berlin im Bundesgesundheitsministerium geführt.

Seite 1/8