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Geocachen mit Jolinchen

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Geocachen mal anders!

Lennart und Felix mit Infomappen und Cache
Lennart und Felix mit Infomappen und Cache

Ein Stadtrundgang ist langweilig? Und Stadtgeschichte zum Gähnen? Nö, gar nicht. Geht nämlich auch anders – mit GPS-Gerät und ordentlich was zum Rätseln! Wie spannend das sein kann, zeigen Lennart (13) und Felix (14) aus Oppenheim in ihrem Projekt „Geocaching in Oppenheim – Digitale Schnitzeljagd“. Die Achtklässler haben damit sogar bei „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ mitgemacht.

 

 

Frage: Worum geht es bei eurer digitalen Schnitzeljagd durch Oppenheim?

Lennart: „Unser Projekt ist ein Stadtrundgang mit Schatzsuche. Sechs Gruppen können mitmachen. Jedes Team bekommt ein GPS-Gerät und eine Startkoordinate, die zur ersten Station führt. Dort ist ein Blatt mit Fragen zu Oppenheim und seiner Geschichte versteckt. Aus den Antworten ergibt sich die nächste Koordinate, an der auch wieder Fragen versteckt sind. Insgesamt gibt es sechs Stationen, alles Oppenheimer Sehenswürdigkeiten. Jede Gruppe startet an einer anderen Station. Ziel für alle ist das Tourismusbüro. Das Team, das zuerst da ist, gewinnt.“  

 

Frage: Wie seid ihr auf die Idee für eure digitale Schnitzeljagd gekommen?

Lennart: „In der letzten Projektwoche haben wir Geocaching gemacht. Ich kannte es, hatte es aber noch nicht ausprobiert.“

Felix: „Davor waren wir außerdem auf einer Tour durch Oppenheim. Dabei ist uns aufgefallen, wie viele Sehenswürdigkeiten es hier gibt. Das war richtig spannend!“ 

Infomappen und Cache

 

Frage: Was musstet ihr das für Projekt alles machen?

Lennart: „Zuerst haben wir uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ausgesucht und Fotos geschossen. Im Internet und in Büchern haben wir Infos über jede Station gesammelt. Daraus haben wir die Rätsel erstellt. Dann haben wir eine Infomappe geschrieben.“

Felix: „Darin erklären wir z.B., wie man die Rätsel löst oder wie ein GPS-Gerät funktioniert. Wir haben dabei ganz schön viel gelernt. Zum Schluss haben wir an jeder Station einen Cache mit dem Rätselblatt versteckt.“

 

Frage: Wie habt ihr eure Tour getestet?

Felix: „Wir haben sie mit unserer Klasse ausprobiert. Von den sechs Gruppen kamen nur drei an. Einige GPS-Geräte sind nämlich ausgefallen.“

Lennart: „Eine Gruppe ist deswegen noch nicht einmal zur ersten Station gekommen! Dabei hatten wir extra jeder Gruppe zwei Geräte mitgegeben. Die sind aber beide ausgefallen!“

Felix: „Ansonsten kam die Tour aber gut an. Manchmal hat eine Gruppe den gefundenen Schatz für die nächste Gruppe auch schwerer versteckt. Wir hatten die Caches oft in Mauern versteckt. Zum Teil haben die anderen dann Blätter darüber gestreut.“

 

Frage: Wie lange habt ihr an dem Projekt gearbeitet?

Lennart: „Die Projektwoche war vor den Sommerferien. Danach haben wir gleich angefangen. Im Dezember waren wir fertig.“

Felix: „Das war schon sehr arbeitsintensiv. An den Wochenenden haben wir immer daran gearbeitet, unter der Woche nicht jeden Tag. Aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht!“

 

Frage: Wer hat euch dabei unterstützt?

Lennart:“ Hauptsächlich unser Lehrer Herr Reif, der mit uns auch die Projektwoche gemacht hat. Er hat uns Tipps gegeben und uns immer wieder motiviert. Er hat uns dann auch auf die Idee gebracht, bei „Jugend forscht“ teilzunehmen.“

 

Frage: Ihr habt den Regionalwettbewerb von „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ sogar gewonnen. Habt ihr mit dem Erfolg gerechnet?

Felix: „Nein, wir waren sehr überrascht! Alle Teilnehmer wurden nach und nach aufgerufen. Am Ende standen nur noch wir da. Wir haben uns ganz verblüfft angeguckt und uns wurde klar, dass wir gewonnen haben.“

 

Frage: Könnt ihr euch vorstellen, noch einmal so ein Projekt machen?

Felix: „Wenn uns etwas so sehr interessiert wie Geocachen dann bestimmt. Auch wenn es sehr viel Arbeit war. Eine Idee hätte ich aber noch nicht.“